Licht und Schatten: Triathlon-Ligen beenden Saison

September 2019

 

Mit drei Mannschaften traten die PSC-Triathleten in den in diesem Monat beendeten Serien im Rahmen der NRW-Triathlon-Ligen an. Die Teams waren arg gebeutelt von Verletzungspech und einer Wettkampfverlegung; die Personaldecke wurde im Verlauf der kurzen Saison auch deswegen immer dünner, weil es für die Sportler auch galt individuelle Ziele zu verwirklichen, wie bspw. Starts auf internationalen Wettkämpfen der Ironman- und der XTerra-Serie. Dies führte alles in allem zu durchwachsenen Ergebnissen.

 

Die Regionalliga ist die zweithöchste in NRW. Hier sind die Leistungsträger des PSC seit Jahren fest etabliert. Mit konstant starken Vorstellungen bei den drei ersten Rennen in Hagen, Bonn und Steinbeck wurde früh der Grundstein für einen Platz im Mittelfeld gelegt. Hier hatten die Topathleten Hagen Bierlich und Michael Bosshammer ihr "Soll" erfüllt und konnten sich ihren Saisonhöhepunkten widmen. Mit dem angestrebten einstelligen Tabellenplatz wurde es in der Endabrechnung nach zwei weiteren Rennen in Sassenberg und Xanten leider doch nichts - somit blieb am Ende ein guter Rang 11 von 18 Teams stehen.

 

Nicht so gut lief es in der um zwei Klassen tieferen Verbandsliga Süd. Da die hier vorgesehenen Athleten Mehmet Kloss und Jörn Kaiser mehrfach in der Regionalliga einspringen mussten, waren sie nach zwei Starts für darunter eingestufte Ligen gesperrt und konnten nicht mehr eingesetzt werden. Die Anzahl der potentiellen Starter schrumpfte dann auch noch aufgrund von kurzfristigen und gesundheitlich bedingten Ausfällen. Somit blieb nach insgesamt vier Vorstellungen nur der vorletzte Rang. Damit steigt dieses Team im nächsten Jahr in die Landesliga ab.

 

Einen versöhnlichen Abschluss feierte man dagegen in der Mastersliga. Hier dürfen nur Athleten starten, die 45 Jahre oder älter sind. Georg Klinkhammer, Detlef Vogel und Tom Willems (Bild) gewannen beim Abschlusswettkampf in Ratingen gegen die restliche Konkurrenz der 28 Teams und standen gemeinsam mit dem alten und neuen Westdeutschen Meister, dem SSF Bonn ganz oben auf dem Podest. Dieses starke Ergebnis bildete jedoch die Ausnahme, da die drei erfahrenen PSC-Triathleten mehrmals in der Regionalliga unterwegs waren und in den drei Masters-Rennen zuvor nicht eingesetzt wurden. Die Athleten des PSC gehen damit in die Saisonpause, um dann im kommenden Jahr mit frischen Kräften die nächste Saison in Angriff zu nehmen.

 

 

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