Saison 2021: Und es geht weiter mit den Rennen!

von Robert, September 2021

 

Nach der traurigen Saison des vergangenen Jahres war der diesjährige Triathlonkalender schon wieder deutlich mehr gefüllt worden. Da 2020 in NRW nur insgesamt vier Ausdauerveranstaltungen ausgetragen wurden, davon nur ein kompletter Triathlon (in Ratingen), musste man praktisch von einem Totalausfall sprechen. Dieses Jahr fand sogar die NRW-Liga wieder statt, wenn auch nur in einer sehr abgespeckten Form, bei der nur die oberen beiden Damen- und Herren-Ligen in drei Wettkämpfen zur Austragung kamen. Die Mastermannschaft des PSC kam damit erneut nicht zum Zug; hier hoffen wir, dass es 2022 normal weitergeht.

 

Dennoch waren PSC-Athleten bei diversen Einzel-Wettkämpfen im Sommer am Start. Die meisten Veranstalter hatten ihren Termin in weiser Voraussicht in die zweite Saisonhälfte gelegt. Sie wurden belohnt und konnten ihr Event wie geplant ausrichten. Hier eine Übersicht der erzielten Leistungen:

 

In Ratingen kam Susanne Fenners als Gesamt-Vierte und Gewinnerin ihrer AK ins Ziel. 04:04:20 Stunden benötigte sie für die 1,2 km Schwimmen, 60 km Rad und 15 km Laufen.

Herausragend Tom Willems (Foto): Er gewann die M55 bei der Mitteldistanz Almere-Amsterdam im Rahmen der Challenge-Serie und qualifizierte sich für die Mitteldistanz-WM in Samorin im kommenden Jahr. Genau 4:50 h benötigte er für die 1,9-90-21 km und lieferte zudem eine gemessen an den Split-Zeiten sehr ausgeglichene Leistung ab. Vier Wochen zuvor konnte er schon in Siegburg seine Altersklasse gewinnen.

Hagen Bierlich holte den zweiten Platz in der M25 beim IM 70.3 in Zell am See Kaprun. Die Endzeit betrug 4:25:05 h; sehr stark der abschließende Halbmarathon, den er nach 1:16 h beendete.

Jörn Kaiser finishte seinen zweiten Ironman. 11:06:56 h benötigte er in Hamburg für die gesamte Strecke von 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km laufen.

Stefan Buro konnte nach zwei Absagen in den vergangenen beiden Jahren nun endlich den von Zürich an den Thuner See verlegten Ironman Switzerland absolvieren. Seine Endzeit betrug 11:26:09. Der aufgrund des kalten Wassers um einige Hundert Meter verkürzten Schwimmstrecke folgten 2200 Höhenmeter auf dem Rad durch das Berner Oberland und ein sehr eckiger Marathon.

Der schon zweimal aus unterschiedlichen Gründen abgesagte IM 70.3 in Duisburg konnte nun endlich seine Premiere erleben. Michael Bosshammer schaffte ihn in 4:35:02 und einem starken Halbmarathon deutlich unter anderthalb Stunden.

Ebenfalls einen kompletten Ironman finishte Oliver Baehr. Diesen in Frankfurt, er erreichte nach 10:48:40 das Ziel am Römer.

 

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